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„Stadt, Land, Frust“ – die Vorstände der Baugenossenschaft Langen eG diskutieren über Hindernisse für bezahlbares Wohnen in Langen

Von Julia Knop, (Kommentare: 0)

Bezahlbares Wohnen

Langen, 16.08.2018. Kommunale Abgaben, einschränkende Stellplatzsatzungen, verschärfte Energiestandards, lange Genehmigungswege – die Ursachen für steigende Mietpreise sind vielfältig. Was sich ihrer Meinung nach ändern muss, um Wohnen wieder bezahlbar zu machen, darüber diskutieren die Vorstände der Baugenossenschaft Langen eG in ihrer modernisierten Geschäftsstelle am 30. August um 19 Uhr.

„Stadt, Land, Frust – was Wohnen in Langen so teuer macht“: Das Motto der Veranstaltung ist Programm, denn Frust entsteht nicht nur bei Wohnungssuchenden, sondern auch bei denjenigen, die bezahlbaren Wohnraum schaffen wollen. „Wir stehen in den Startlöchern und wollen unser Grundstück am Steinberg bebauen, sind aber mit unserem Zeitplan bereits im Verzug und warten immer noch auf die Baugenehmigung. Wir werden ausgebremst“, sagt Wolf-Bodo Friers, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Langen eG. „Jede Verzögerung kostet Geld“, ergänzt sein Vorstandskollege Stephan Langner. „Die Baukosten sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, irgendwann kommen vielleicht noch Zinsänderungen auf uns zu – am Ende zahlt wieder der Mieter drauf.“

Zur Erinnerung: Am 07. Juni 2017 endete der von der Baugenossenschaft Langen eG ausgelobte Architektenwettbewerb mit dem Projektnamen „Steinberg leben. Unser Zuhause.“ Einstimmig fiel die Wahl des Preisgerichts, zu dem neben Mitarbeitern der Baugenossenschaft auch Vertreter der Stadt Langen sowie der Mieterschaft gehörten, auf den Entwurf des Frankfurter Architekturbüros Scheffler + Partner Architekten BDA für den ersten Platz. 86 bezahlbare Wohnungen unterschiedlicher Größe will die Baugenossenschaft am Steinberg bauen, für unter 10 Euro den Quadratmeter.

Über die Baugenossenschaft Langen eG -  Die Wohnraumkönner

Die Baugenossenschaft Langen eG. Unsere Regionen: Langen, Dreieich, Egelsbach. 1.800 Wohnungen für 5.000 Menschen. Der größte Vermieter in der Region. Wir können das. Wir machen das. Gerne.

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Erfolgreiches Geschäftsergebnis im Jubiläumsjahr

Von Julia Knop, (Kommentare: 0)

Langen, 14.06.2018. Der im 50er-Jahre Look gestaltete Geschäftsbericht macht es noch einmal sichtbar: 2017 war das große Jubiläumsjahr der Baugenossenschaft Langen eG und gleichzeitig ein erfolgreiches Geschäftsjahr. 70 Jahre alt und doch eine moderne Genossenschaft mit einem ambitioniertem Bauprogramm – die Wohnraumkönner investierten auch 2017 mit knapp 13 Millionen Euro wieder kräftig in Werterhalt und Wertsteigerung ihrer Immobilien und modernisierten fünf Häuser mit insgesamt 88 Wohnungen. Die Mitglieder freuen sich über eine Bardividende von 2 Prozent.

Auf der jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung der Baugenossenschaft Langen eG, die am 14.06.2018 in der Neuen Stadthalle Langen stattfand, präsentierten Vorstand und Aufsichtsrat den Mitgliedern erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr - die Bilanzsumme 2017 liegt mit 68.406,32 TEUR wieder über dem Vorjahresergebnis (2016: 60.273,84 TEUR).

Vorstandsmitglied Stephan Langner erläuterte die Zahlen: Trotz der nach wie vor hohen Investitionen im Rahmen des umfangreichen Modernisierungsprogramms, schloss die Baugenossenschaft das Geschäftsjahr 2017 mit einer Eigenkapitalquote von 36,17 Prozent ab. Der Jahresüberschuss beträgt 428.778,17 Euro, der ausgewiesene Bilanzgewinn 88.862,00 Euro.

Die 3.431 Mitglieder freuen sich über eine Bardividende von 2 Prozent. Sie halten 27.035 Anteile der Baugenossenschaft, auf die sich rund 86.796,34 Euro Dividende verteilen.

„Im letzten Jahr haben wir nicht nur zurückgeblickt, sondern auch nach vorne. Wir werden als weiteres großes Projekt die Digitalisierung der Baugenossenschaft vorantreiben und wir wollen uns weiterhin verstärkt für bezahlbares Wohnen einsetzen. Dazu gehört, die Betriebskosten so niedrig wie möglich zu halten und dass wir neuen Wohnraum schaffen möchten“, beschreibt Wolf-Bodo Friers, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Langen eG, die Pläne der Wohnraumkönner.

Wiedergewählt wurden die Aufsichtsratsmitglieder Uni.-Prof. Dr.-Ing. Christoph E. Motzko, Berthold Matyschok und Angela Weber.

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Die Baugenossenschaft Langen eG modernisiert erfolgreich 406 Wohnungen

Von Julia Knop, (Kommentare: 0)

Bezahlbares Wohnen

Zwischenziel erreicht: Die Baugenossenschaft Langen eG modernisiert erfolgreich 406 Wohnungen

Langen, 23.05.2018. Vier Jahre sind seit dem Start des umfassenden Modernisierungsprogramms der Baugenossenschaft Langen eG 2015 vergangen. Die Baugenossenschaft hat in dieser Zeit rund 36 Millionen Euro in die Modernisierungsmaßnahmen und Instandhaltung ihrer Wohnungen investiert. 406 Wohnungen wurden bereits energetisch modernisiert.

Seit 2015 setzt die Baugenossenschaft Langen eG ihr ambitioniertes Modernisierungsprogramm um. Bis 2026 will sie 75 Prozent ihres Bestandes energetisch auf den neuesten Stand bringen und insgesamt rund 80 Millionen in Komfort und Klimaschutz investieren.

 „Im bewohnten Zustand zu modernisieren ist immer schwierig. Wir haben einen begrenzten Bestand an Ausweichwohnungen, um Mieter zwischendurch umziehen zu können. Dank der hervorragenden Leistung unseres Teams Großmodernisierung und der Kooperationsbereitschaft unserer Mieter, liegen wir in unserem Zeitplan“, sagt Wolf-Bodo Friers, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Langen eG.

Die Geduld zahlt sich für die Mieter aus. Neue Leitungen, Rohre, Dämmungen und neue Fenster sorgen für deutliche Energieeinsparungen – abhängig vom individuellen Heizverhalten. Statt eines durchschnittlichen Verbrauchs von 200 Kilowattstunden pro Jahr, haben die modernisierten Objekte nun noch einen Bedarf von unter 50 Kilowattstunden pro Jahr.

„Schönes, gutes und vor allem bezahlbares Wohnen steht für uns an erster Stelle. Doch ganz ohne Mieterhöhung kommen auch wir nach einer Modernisierung nicht aus. Aber statt der gesetzlich zugelassenen 11 Prozent, legen wir maximal zwei Prozent auf die Jahresmiete um“, sagt Stephan Langner, Mitglied des Vorstands der Baugenossenschaft Langen eG.

Und, wenn Gerüst und Banner „Wir machen´s schön“ verschwunden sind, erstrahlen die Fassaden in schönem neuem Glanz. Dank sogenannter Farbpatenschaften werden alle Wohnraumkönner involviert. Per Losverfahren wird entschieden, wer welches Objekt betreut und die Gestaltung der Fassade bestimmt – in Absprache mit den Mietern.  Nur das Hochhaus in der Feldbergstraße 35 wurde vom Künstler Ulrich Allgaier gestaltet, der im Mai noch den Sockel mit einer unterirdischen Tierwelt verzierte.

 

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Abschluss der Modernisierung in der Feldbergstraße 35

Abschluss der Modernisierung in der Feldbergstraße 35

Von Julia Knop, (Kommentare: 0)

Abschluss der Modernisierung in der Feldbergstraße 35

Langen, 23.11.2017. Genau im Plan: Zwei Jahre nach Beginn der energetischen Modernisierung des Hochhauses in der Feldbergstraße 35 hat die Baugenossenschaft Langen eG alle Maßnahmen in den 105 Wohnungen und an der Gebäudetechnik abgeschlossen.

Die Feldbergstraße 35 hat in einer - für ein solches Projekt - kurzen Zeit von zwei Jahren eine komplette Verwandlung durchlebt. Die vom Künstler Ulrich Allgaier aufwändig gestaltete Fassade ist schon von weitem gut sichtbar und hat das vormals betongraue Hochhaus zu einem markanten Hingucker gemacht. Von außen nicht gleich erkennbar ist die energetische Modernisierung im Inneren des Hauses und in den 105 Wohnungen, die größtenteils im bewohnten Zustand stattfand. Dafür wurde die oberste Etage leergezogen und möblierte Ausweichwohnungen eingerichtet. Die Mieter zogen etagenweise für die jeweilige Dauer der Maßnahmen in ihren Wohnungen um. „Die Modernisierung unseres Hochhauses war für Mieter und Mitarbeiter eine Herausforderung. Wir danken ihnen und den beauftragten Firmen für die sehr gute Zusammenarbeit“, erklärt Wolf-Bodo Friers, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Langen eG. Gemeinsam mit Mietern und Handwerkern feierte die Baugenossenschaft im September den Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen.

„Wir investieren in das Hochhaus 10 Millionen Euro. Das ist deutlich mehr, als wir über die Mieten wieder reinbekommen werden“, erklärt Vorstandsmitglied Stephan Langner. Denn nach der Modernisierung wurden die Mieten nur geringfügig auf jetzt durchschnittlich 6,70 Euro pro Quadratmeter angehoben. Auch nach dem Wegfall der Sozialbindung 2021 ist sich die Baugenossenschaft Langen eG ihrer sozialen Verantwortung bewusst. Sie hat mit der Stadt Langen freiwillig vereinbart, dass die Stadt für die 105 Wohnungen in der Feldbergstraße 35 in den nächsten zehn Jahren weiterhin die Belegungsrechte behält.

Die Mieter werden zukünftig bei den Energiekosten sparen können. Rein rechnerisch werden durch die Modernisierung der Feldbergstraße 35 rund 179 Tonnen CO2 im Jahr eingespart. „Wir haben die Jahresabrechnungen der Stadtwerke vor und nach der Modernisierung anhand von der Beispielobjekten verglichen: Die tatsächlichen Energieeinsparungen liegen in der Praxis zwischen 48 und 57 Prozent“, sagt Friers.

Nur die Außenanlagen der Feldbergstraße 35 stehen im Frühjahr noch an. Geplant sind unter anderem weitere Parkplätze und ein großer Spielplatz. Die Ausschreibungen dafür laufen bereits.

 

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Mehr Sicherheit und Komfort für die Mieter

Mehr Sicherheit und Komfort für die Mieter

Von Julia Knop, (Kommentare: 0)

Schließsystem

Mehr Sicherheit und Komfort für die Mieter

Langen, 06.09.2017. Die Baugenossenschaft Langen eG hat die flächendeckende Umstellung auf das elektronische Zugangs- und Abrechnungssystem der Firma PACO unlimited AG nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen.

Rund 1500 Zylinder an Hauseingangstüren, Waschkellern oder Technikräumen wurden in den letzten Jahren ausgetauscht. Statt herkömmlicher Schlüssel reicht nun ein kleiner Chip aus, um die Türen zu öffnen und - sofern vorhanden - bargeldlos Waschmaschine oder Trockner zu bedienen. Die Zugangsberechtigungen werden persönlich vergeben und zentral von PACO verwaltet. "Für uns bedeutet das elektronische Zugangssystem deutlich weniger Verwaltungsaufwand. PACO bietet Zugang, Abrechnung und Verwaltung aus einer Hand - und das Unternehmen hat seinen Sitz sogar in Langen", sagt Wolf-Bodo Friers, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Langen eG.

Für die Mieter bedeutet die Umstellung zum Beispiel, dass, wenn mal ein Clip verloren geht, nicht mehr für viel Geld die ganze Schließanlage getauscht werden muss, sondern der verlorene Clip ganz einfach gesperrt und die Zugangsberechtigung auf einen Ersatzclip übertragen wird. "Mit dem Paco-System können wir Sicherheitslücken durch verlorene oder unbefugt nachgemachte Schlüssel verhindern", erklärt Armin Heil, Vorstand der PACO unlimited AG. Mitarbeiter und Handwerker können mit ihrem personalisierten Clip alle Gemeinschaftstüren bzw. Technikräume öffnen.

Die persönlichen Zugangs- und Kontodaten der Nutzer werden im Hintergrundsystem von PACO treuhänderisch verwaltet und nicht an die Baugenossenschaft Langen eG weitergegeben, Bewegungsdaten der Mieter werden grundsätzlich nicht aufgezeichnet.

 

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