Baubeginn für rund 160 Wohnungen ist für 2020 geplant

von Julia Knop (Kommentare: 0)

Baugenossenschaft Langen eG schafft neuen, modernen und bezahlbaren Wohnraum im Norden der Stadt

Die Baugenossenschaft Langen eG plant, bis 2026 im Quartier Annastraße/Sofienstraße bis zu 160 Neubauwohnungen zu fairen Mieten zu errichten. Durch den Neubau entsteht nicht nur modernerer, sondern auch zusätzlicher Wohnraum. Ein nachhaltiges, zukunftsweisendes Energie- und Mobilitätskonzept im Quartier soll außerdem die Stadt bei der Klimawende vor Ort unterstützen. Die bestehenden neun Gebäude aus den 50er und 60er Jahren, die sich im Besitz der Baugenossenschaft befinden, müssen allerdings für den Neubau weichen, eine Modernisierung würde sich nicht mehr lohnen.

10 Wohngebäude mit hochwertiger Ausstattung will die Baugenossenschaft Langen eG in den kommenden Jahren zwischen Anna- und Sofienstraße errichten. „Mit unserem Neuprojekt schaffen wir dringend benötigten, zusätzlichen Wohnraum, der sowohl den aktuellen energetischen Standards entspricht als auch nach wie vor bezahlbar ist“, sagt Wolf-Bodo Friers, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Langen eG. Unterm Strich sollen rund 52 Wohnungen mehr entstehen.

Die moderne Ausstattung mit Fahrstuhl bietet den Mietern ein hohes Maß an Komfort, außerdem stehen ihnen ca. 110 Stellplätze in einer Tiefgarage zur Verfügung. Damit entzerrt die Baugenossenschaft die beengte Parkplatzsituation in dem Quartier. Flankiert wird das Bauvorhaben durch ein nachhaltiges Mobilitäts- und Energieversorgungskonzept in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken für den optimalen Einsatz von Energieressourcen. Geplant sind unter anderem Photovoltaik sowie E-Ladestationen – Maßnahmen, mit denen die Genossenschaft  zum Langener Klimaschutzkonzept 2011 beiträgt.

Um die Baukosten zu reduzieren, setzt die Baugenossenschaft Langen eG auf eine serielle Bauweise, bei der standardisierte Bauteile verwendet werden. Insgesamt etwa 35 Millionen Euro wird die Baugenossenschaft bis 2026 in ihren Neubau investieren. Voraussichtlicher Baubeginn für das neue, moderne Viertel ist Frühjahr 2020.

Doch bevor es soweit ist, müssen die bestehenden neun genossenschaftlichen Wohngebäude mit insgesamt 108 Wohnungen aus den 50er/60er Jahren abgerissen werden. „Eine Modernisierung der Häuser hätte sich wirtschaftlich nicht mehr gelohnt“, so Friers. Deshalb sei die Entscheidung zugunsten eines kompletten Neubaus gefallen – zumal die Netto-Kaltmiete für eine Neubauwohnung etwa so hoch sein wird wie die einer modernisierten Wohnung.

Die Baugenossenschaft Langen eG sei sich durchaus bewusst, dass ihr Vorhaben für ihre derzeitigen Mieter in den bestehenden Wohnungen zu Verunsicherung führen könne. „Als Genossenschaft nehmen wir unsere Verantwortung für unsere Mieter sehr ernst. Deshalb werden wir mit einem umfassenden Umzugsmanagement dafür sorgen, dass sie für den Zeitraum der Bauarbeiten in eine andere, adäquate Wohnung in unserem Bestand ziehen“, so Friers weiter. Die betroffenen Mieter sind bereits von der Baugenossenschaft persönlich über den geplanten Neubau informiert worden. Die Genossenschaft hat sich außerdem selbst verpflichtet, den Mietern Entschädigungen zu zahlen. Nach Fertigstellung sollen sie bei der Vermietung bevorzugt behandelt werden.

Das Quartier Annastraße/Sofienstraße ist für die Wohnraumkönner neben dem Quartier am Steinberg das zweite Neubauvorhaben in Langen. Am Steinberg plant die Baugenossenschaft Langen eG vier Neubauten mit insgesamt 86 Wohnungen zu fairen Mieten.

 

Abbildung:

So soll der Neubau im Quartier zwischen Anna- und Sofienstraße (Annastraße 23-25, 27-29, 31–33 und 35–37 sowie Sofienstraße 12-14, 16–18, 20–22, 24–26 und 28–30) einmal aussehen. Die Baugenossenschaft Langen eG schafft damit dringend benötigten, zusätzlichen Wohnraum, der modern und doch bezahlbar ist. Visualisierung: Google Earth, Dörfer Grohnmeier Architekten

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